Gegen Versetzung um jeden Preis

Die Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg sind geschockt über die Aussage des Kultusministers Andreas Stoch, das Sitzenbleiben in den nächsten Jahren vollständig in Baden-Württemberg abzuschaffen. „Es muss natürlich Ziel sein, dass jedes Kind das Klassenziel erreicht, aber nur wenn es auch entsprechend reif dafür ist. Wir brauchen ausbildungsfähige Schulabgänger mit aussagekräftigen Zeugnissen für unsere Wirtschaft. Bereits in den letzten Jahren konnten zunehmend Lehrstellen im dualen System nicht besetzt werden, auch weil viele Schulabgänger nicht über die nötige schulische und persönliche Reife verfügen. Dass junge Menschen in unseren Schulen entsprechend auf die Ausbildung vorbereitet werden, ist eine Grundanforderung an gute Bildungspolitik. Die Zahl von rund 6800 Jugendlichen in Baden-Württemberg, die jedes Jahr ohne Abschluss die Schule verlassen, sollte ein alarmierendes Zeichen für unsere Regierung sein“, äußert sich der Landesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg, Johannes Hurst.

Lesen Sie mehr dazu in der aktuellen Pressemitteilung der WJ Baden-Württemberg.