WJBW für unbürokratische Flutopfer-Hilfe: Junge Südwestwirtschaft spendet mehr als 1.500 Euro

Die Wirtschaftsjunioren Baden-Württemberg (WJ BW) möchten mit dem Spenden-Projekt „Pro unbürokratische Hilfe für Dresdner Flutopfer“, zum Einen den Betroffenen helfen, vor allem aber auch wachrütteln. Vor Ort wird das Projekt für besonders schwer betroffene Institutionen tatkräftig von den sächsischen Wirtschaftsjunioren umgesetzt. Der WJ BW-Landesvorsitzende Johannes Hurst betont: „Als Vertreter einer Region, die weit weniger stark von der Flutkatastrophe im Frühsommer 2013 getroffen wurde, empfinden wir es als unsere Pflicht, auf die zum Teil nach wie vor katastrophale Lage der Betroffenen in den Elbgebieten hinzuweisen. Medial finden die Flut und ihre Folgen kaum noch statt und die Katastrophe verblasst allmählich in den Köpfen von uns Nicht-Betroffenen. Vor Ort stehen jedoch noch immer unglaublich viele Menschen vor den Trümmern ihrer beruflichen oder privaten Existenz, ohne Wissen, wann sie in welcher Höhe entschädigt werden und neu anfangen können. Bürokratische Mühlen lassen grüßen. Die von Bundeskanzlerin Merkel angekündigte »schnelle und unbürokratische Hilfe« ist so leider nicht reibungslos erfolgt. Daher sehen wir es als Teil des bundesweit größten Netzwerks junger Führungskräfte und Unternehmer für selbstverständlich an, auch länderübergreifend gemeinsam aktiv zu werden und selbst Verantwortung zu übernehmen, wie wir dies als Unternehmer täglich tun.“

Die gesammelten Mittel kommen dabei als Finanzierung von Materialkosten direkt betroffenen Institutionen wie beispielsweise Kindergärten in und um Dresden zugute. Durch den personellen Einsatz der Wirtschaftsjunioren Dresden, die sich etwa an Renovierungsarbeiten tatkräftig beteiligen, wird das Geld zielgerichtet eingesetzt. „Wir haben Institutionen ausgesucht, die für unsere Gesellschaft essenziell sind und bei denen dementsprechend so schnell wie möglich die Flutschäden beseitigt werden müssen“, so Götz von Waldeyer-Hartz, Kreissprecher der WJ Dresden. „Unser Engagement schließt eine wichtige Lücke, weil sich die Betroffenen verständlicherweise zuerst um die Beseitigung ihrer eigenen Schäden kümmern müssen.“